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Aufstiegskongress begeistert mehr als 1.000 Teilnehmer 

Ob langjähriger Branchenexperte oder Fachkraft von morgen - sie alle trafen sich am 06./07.10.2017 während des Aufstiegskongresses in Mannheim. Getreu dem Kongressmotto „Fit for the future“ konnten sie anhand von spannenden Vorträgen, praxisnahen Foren oder einer anregenden Podiumsdiskussion erfahren, wie die neuen Potenziale von der Branche genutzt und die zukünftigen Herausforderungen gemeistert werden können, um neue Zielgruppen anzusprechen.

Neue Stress-Studie

Die Deutschen sind gestresst. Sechs von zehn Erwachsenen stehen unter Druck, fast jeder Vierte gibt sogar an, häufig gestresst zu sein. Das zeigt eine neue Studie der Techniker-Krankenkasse (TK).

Die schlimmsten Stressfaktoren:

• Job (46 %)

• hohe Eigenansprüche (43 %)

• Termine in der Freizeit (33 %)

• Straßenverkehr (30 %)

• ständige digitale Erreichbarkeit (28 %)

Besonderen Druck erzeugt offenbar das Gefühl, ständig erreichbar zu sein, egal ob man das muss oder will, wie jeder dritte Berufstätige bestätigte. 73 % leiden unter Stress, vier von zehn „Always on“-Beschäftigten stehen unter Dauerdruck: „Die Digitalisierung, die Globalisierung der Märkte und der Anspruch der Kunden, rund um die Uhr alles erledigen zu können, haben unsere Arbeitswelt in den letzten Jahren deutlich verändert. Den Beschäftigten wird deutlich mehr Flexibilität abverlangt. Wenn aber fast 30 % der Erwerbstätigen sagen, dass sie auch nach Feierabend und im Urlaub erreichbar sein müssen, dann läuft in der Betriebsorganisation etwas falsch. Das spricht nicht für eine gesunde Unternehmenskultur“, mahnt Dr. Jens Baas, Vorstandvorsitzender der TK.

 

Fitness-Boom in Österreich

Immer mehr Österreicher wagen den Gang ins Fitness-Studio und schwingen sich auf Laufband und Co. Mittlerweile sind etwa 740.000 Österreicher in einem Studio angemeldet, das sind 8,6 % der Gesamtbevölkerung. „Das ist ein Anstieg von 100.000 in den vergangenen fünf Jahren“,sagt Gerhard Span, Obmann des Fachverbandes der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) für Sport-und Freizeitbetriebe. Österreichweit gab es Ende 2015 1.045 Studios, die Umsätze liegen bei etwa 415 Mio. Euro und stammen hauptsächlich aus den Mitgliedsbeiträgen. Pro Monat müssen die Sportwilligen laut Span im Schnitt 50 Euro hinlegen. Das sind um 15 % weniger als vor zwei Jahren und liegt vor allem an den Billigstudios, wo man bereits ab 20 Euro monatlich Hanteln stemmen oder auf dem Laufband schwitzen kann.

7.700 Mitarbeiter arbeiten in der Branche, es gebe aber noch Luft nach oben. Auch der Lehrberuf als Fitnessbetreuer werde laut Span gut angenommen und habe Zukunftspotenzial. „Der Personalbedarf ist da“, so der WKO-Obmann und verwies auf den Billiganbieter Fitinn, der 100.000 Mitglieder zählt und weiter expandiere.